Januar 2018: Personenkreis 20/18

    Premiere: Freitag, 26. Januar 2018, 20:00 Uhr  Bürgersaal

    Weitere Aufführungen:

    27.01.2018 20:00 Uhr
    28.01.2018 11:00 Uhr und 18:00 Uhr

    Bürgersaal der Reithalle Rastatt

    Inhalt:

    PERSONENKREIS  20 / 18  spielt im Zeugenwarteraum beim NSU-Prozess, der seit  mehr als vier Jahren in München geführt wird, mit Beate Zschäpe als Mittelpunkt. Fünf Zeugen sollen

    vor Gericht aussagen, was sie in der Kölner Keupstraße bei der Explosion einer Nagelbombe wahrgenommen haben - ein Arzt, ein Schriftsteller, ein Journalist, junger Mann und junge Frau.

    Diese Rahmengeschichte wird in fünf Abteilungen durch andere, neue Geschichten und Gesichtspunkte ergänzt und erweitert, so dass ein komplexes Bild von Realität entsteht. Mit welchen Ängsten muss man rechnen? Wie bewältigt man eine Todeserfahrung? Wie kann man sich Gefahr und Bedrohung vom Leibe halten? Wer ist man überhaupt und wodurch bekommt man neue Antriebe zu einem menschlichen Leben?

    Aufs Engste sind Handlung, Sprache und visuelle Medien verknüpft.


    PERSONENKREIS 20 / 18 eröffnet die ZEIT-BÜHNE. In unregelmäßigen Abständen entsteht Theater zu aktuellen gesellschaftlichen Situationen.


    Theaterstück von Harald Hemprich. Dramaturgie: Katharina Berlein. Fotografie: Oliver Hurst.

    Es spielen: Albrecht Dickmann, Judith Großmann, Oliver Hurst, Jonathan Wagner

    Technik: Johannes Fahr


    Dauer der Aufführung ca. 1 Stunde

    Eintritt frei!

    Nach Beginn kein Einlass mehr!

    Dezember 2017: Frau Holle (Weihnachtsmärchen)

    Premiere: Samstag, 09.12.2017 14:00 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    09.12.2017, 16:00 Uhr,
    10.12.2017 14:00 und 16:00 Uhr,
    16.12.2017 14:00 und 16:00 Uhr,
    17.12.2017 14:00 Uhr

    Reithalle Rastatt

    Inhalt:

    „Kikeriki, die goldene Jungfrau ist wieder hie!“

    Marie wird von ihrer Stiefmutter und der Halbschwester Mary jeden Tag aufs Neue schikaniert.
    Durch einen Unfall landet sie im Märchenland von Frau Holle.
    Dort begegnen ihr neben einem Backofen auf zwei Beinen und einem sprechenden Apfelbaum allerhand kuriose Figuren. Letztendlich trifft sie auf Frau Holle, die dringend Maries Hilfe benötigt, da es sonst auf der Erde nie mehr schneien wird.

    Wird Marie es schaffen Frau Holle zu helfen? Und werden die gemeine Schwester und die Stiefmutter Marie nicht doch vermissen?

    Das Weihnachtsmärchen für Kinder ist auch in diesem Jahr wieder fester Bestandteil des Spielplans. Isabelle Faller hat den Grimm’schen Klassiker in unsere Zeit gehoben, ohne auf die originale Geschichte zu verzichten. Die kindgerechte, musikalische Bearbeitung bietet auch Erwachsenen eine märchenhafte Dreiviertelstunde in der Vorweihnachtszeit – nicht ohne dem ein oder anderen Augenzwinkern…


    Es spielen: Gabi Oestreicher, Lea Oestreicher, Julia Kreutzer, Marina Karle, Yvonne Mörmann, Andreas Lippik, Frank Kreiselmeier, Klaus Winterhoff, Albrecht Dickmann, Hans Florian, Niclas Findling


    Regie: Isabelle Faller


    November 2017: Kabale und Liebe

    Premiere: Donnerstag, 09.11.2017, 20:00 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    10. und 11. 11.2017  sowie 16., 17. und 18.11.2017 20:00 Uhr

    12.11.2017 und 19.11.2017 18:00 Uhr

    Reithalle Rastatt

    Einführung 20 Minuten vor Aufführungsbeginn im Foyer

     

    Kabale und Liebe von Friedrich Schiller - ursprünglich Luise Millerin – gehört noch immer zum festen Repertoire auf den Theaterbühnen. War das bürgerliche Trauerspiel bei seiner Uraufführung im Jahre 1784 revolutionär (am Hofe Carl Eugens in Stuttgart war es gar verboten), so hat es heute von seiner kraftvollen Aussage nichts verloren. Wie hält sich ein Despot an der Macht? Ist eine Liebe über den eigenen sozialen Stand hinaus wirklich möglich? Fragen, die wohl immer aktuell bleiben werden.


    Schiller hat ein Stück geschaffen, welches als Paradebeispiel der literarischen Epoche des Sturm und Drang gilt. Aufbegehren zum einen, Zulassen von Gefühlen zum anderen prägen diese Phase; vereint in dem so genannten Genie, welches in der Figur des Ferdinands verkörpert wird.


    Auch wenn Schiller immer wieder für seine nicht ausgefeilte Dramaturgie kritisiert wird, so bleiben die Wortgewalt und vor allem für den Leser die Regieanweisungen ein nachhaltig, prägendes Element.


    Es spielen:  Eckhard Kleinbub, Jutta Kuhn – Bittner, Julia Kreutzer, Yvonne Mörmann, Niclas Findling, Albrecht Dickmann, Michael Krauth, Philipp Erben


    Regie: Timo Treiber


    Pressestimmen:

    BNN, Ausgabe Rastatt, 11. November 2017 (PDF-Dokument)

    Badisches Tagblatt, Ausgabe Rastatt, 11. November 2017 (PDF-Dokument)

    September 2017: Weiße Rosen (Jugendtheater)

    Premiere: Donnerstag, 14.09.2017, 19:30 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    15., 16. und 17.09.2017 sowie 20., 21., 22. und 23.09.2017

    19:30 Uhr

    Reithalle Rastatt

    Inhalt:

    "Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger, als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique 'regieren' zu lassen." (Flugblatt I der Weißen Rose)

    Nach der Stückentwicklung "Mut, Bürger!" wollen wir uns bei unserem zweiten Stück in dieser Spielzeit genauer mit der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" beschäftigen, die während des Nationalsozialismus gegen Hitler und sein Regime gekämpft hat.
    Während Sophie Scholl wohl das bekannteste Mitglied der Weißen Rose sein dürfte,  sind die vielen weiteren Kämpfer und Kämpferinnen der Gruppe weniger bekannt.
    Wer waren sie? Was taten sie? Woher bezogen sie ihren Mut für Taten, die vielen von ihnen Gefängnis, Zuchthaus und Tod brachten?
    Und wieso entschieden sie sich in einer Zeit voller Gewalt für den Kampf mit Worten? Was zeichnet das Handeln mit Worten aus? Und was können Worte bewirken, das Waffen niemals erreichen können? - Das geschriebene und das gesprochene Wort will und soll gelernt sein - denn wie oft geht eine Verrohung der Sprache mit der Verrohung der Menschen einher?
    Die Weiße Rose artikuliert sich in ihren Flugblättern differenziert und steht damit im Gegensatz zu manchen PolitikerInnen, die heute zunehmend nach Macht streben und diese ausüben. - Zeit, dass wir uns wieder mit der Weißen Rose und ihren Worten beschäftigen!


    Ein Projekt des Jugendtheater Rastatt. Regie / Leitung: Jacqueline Frittel


    Es spielen: Anna Lutz, Carolin Knapp, Dominique Frittel, Florian Klingenberg, Giuseppe Panarisi, Lea Oestreicher, Marie-Lena Bertsch, Mia Schneider, Moritz Stoll, Niclas Findling, Noemi Becker, Obaidullah  Rasooly, Tamino Weingärtner.

    Mai 2017: Heldenplatz

    Premiere: Donnerstag, 04.05.2017, 20:00 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    05., 06. und 07.05.2017 sowie 11., 12., 13. und 14.05.2017

    20:00 Uhr

    Reithalle Rastatt

    Inhalt:

    Warum stürzt sich der jüdische Professor für Mathematik an der Universität Wien, JOSEF SCHUSTER, im März 1988 aus dem Fenster seiner Wohnung am Heldenplatz? 

    Warum blieb er nicht in Oxford, wohin er 1938 (Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland) ins Exil ging? 
    Warum wollte er 1988, nach 20 Jahren Wien, wieder nach Oxford zurück?

    Viele der offenen Fragen kann FRAU ZITTEL beantworten, die resolute Haushältern von Josef Schuster.

    ROBERT, wie sein Bruder Josef aus dem Exil zurückgekommen, analysiert nach der Beerdigung die österreichische Gesellschaft und streitet mit ANNA und OLGA, den Töchtern des Bruders.

    Die Wohnung am Heldenplatz wird aufgegeben, man trifft sich zu einem letzten spärlichen Essen, auch HEDWIG ist anwesend, die Frau des Gestorbenen.   

    Das Stück wurde zum 50. Jahrestag von Österreichs Anschluss an Hitler-Deutschland (1988) geschrieben, Das Stück löste bei der Uraufführung einen der größten Theaterskandale in der Geschichte Österreichs aus.  

    UNGESCHMINKT      DEMASKIEREND      RADIKAL

     

    Es spielen: Andreas Lippik, Lydia Wellbrock,  Yvonne Mörmann, Karin Jindra, Maike Raguenet, Monika Raisch, Klaus Winterhoff, Albrecht Dickmann

    Regie: Harald Hemprich

    Hier können Sie sich das Programmheft herunterladen [PDF-Dokument]

    März 2017: Improabend des Jugendtheaters

    Das Jugendtheater Rastatt lädt am Samstag, den 18. März 2017 um 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr) zum Improabend ein.
    Das Organisationsteam hat ein buntes Programm für jedermann zusammengestellt und freut sich auf einen spaßigen Abend im Kellertheater Rastatt.

    Im Gegensatz zum klassischen, inszenierten Theater, geht es beim Improtheater darum, ganz spontan eine Geschichte zu erzählen und zu spielen. Es gilt das Motto: Nichts ist unmöglich, solange man die Vorstellungskraft dazu hat. Dabei entstehen meist sehr humorvolle, noch nie da gewesene Szenen, die nicht nur den Spielenden, sondern auch den Zuschauern viel Spaß bringen. Gerade wenn verschiedene Erfahrungswelten aufeinandertreffen, entstehen Szenen, die allen Freude bereiten. Deswegen lädt das Jugendtheater alle Menschen ein, die Lust auf Theater haben. Egal, ob als Mitspieler oder Zuschauer, mit Theatererfahrungen oder ohne, jung oder alt.

    März 2017: Mut, Bürger (Jugendtheater)

    Premiere: Dienstag, 07.03.2017, 19:30 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    08.03.2017, 09.03.2017, 10.03.2017

    19:30 Uhr

    Reithalle Rastatt

    Inhalt:

    Eine Generation – aufgewachsen im Glauben daran, dass Demokratie etwas ist, das konstant und nahezu selbstverständlich ist  – sieht sich heute damit konfrontiert, dass Demokratie genau das nicht ist. Spätestens jetzt müssen wir begreifen, dass demokratische Werte gelebt, eingefordert und gegebenenfalls auch verteidigt werden müssen. Diese Einsicht kann verängstigend und schockierend wirken, letzten Endes sollte sie uns wachrütteln und zum Handeln ermutigen.

    Mut – möglicherweise ist es das, was wir jetzt brauchen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Jugendtheater Rastatt in dieser Spielzeit mit dem Thema „Mut und Zivilcourage“. In der Stückentwicklung „Mut, Bürger!“ blicken wir in Vergangenheit und Gegenwart, um Menschen zu finden, die uns durch ihr mutiges Verhalten und ihre Zivilcourage heute ein Vorbild sein können, bspw. Malala Yousafzai (Photo), Anna Stepanowna Politkowskaja, Edward Snowden, Miep Gies, …

    Darüber hinaus stellen wir uns die Fragen: Was genau ist denn eigentlich Mut? Und was ist Zivilcourage? Und wie sieht es damit gerade so aus – in Deutschland, Europa und der Welt?


    Ein Projekt des Jugendtheaters Rastatt. Leitung: Jacqueline Frittel (Theaterpädagogin BuT)


    Es spielen: Elvis Großmann, Florian Klingenberg, Fynn Flackus, Isabell Knapp, Julia Weihrauch, Kevin Schlegel, Kiara Hassouna, Max Stigler, Mia Schneider, Nelly Schleise, Obaidullah Rasooly, Zazou Hassouna.


     

    April 2016: Kunst

    Premiere: Donnerstag, 07.04.2016, 20:00 Uhr Reithalle Rastatt

    Weitere Aufführungen:

    08., 09. und 10.04.2016 sowie 14., 15., 16. und 17.04.2016

    20:00 Uhr

    Reithalle Rastatt

    „Kunst“ ist das dritte Theaterstück von Yasmina Reza, der Dramatikerin, die Synonym ist für die moderne französische Gesellschaftskomödie. Es geht auf eine wahre Begebenheit im Leben der Autorin zurück und wurde 1994 in Paris uraufgeführt. „Kunst“ wurde schnell zu einem Welterfolg und erhielt mehrere Preise und wurde bisher in 40 Sprachen übersetzt. 
    Spätere Komödien wie „Drei Mal Leben“ (2000) und „Der Gott des Gemetzels“ (2006) festigten ihr Weltrenommé und sie gehört heute ganz selbstverständlich zu den modernen Klassikern.

    Inhalt
    „Kunst“ von Yasmina Reza beschreibt, wie durch den Kauf eines „weißen Bildes mit weißen Querstreifen“ die langjährige Freundschaft dreier Männer auf die Probe gestellt wird. Serge, ein geschiedener und kunstbegeisterter Dermatologe, verzweifelt an Marc (Luftfahrtingenieur), der mit heftigem Unverständnis reagiert und den unentschlossenen Yvan (durch bevorstehende Heirat im Papierhandel) auf seine Seite ziehen will.
    Wem will Serge etwas beweisen? Wie kann er eine derart hohe Summe für eine „weiße Scheiße…“ ausgeben? Eine Sinnkrise nach seiner Scheidung? Marc, der Geschmacksguru des Trios, fühlt sich verraten, wohingegen Yvan, der wegen seiner komplizierten Hochzeitsplanungen mit Catherine völlig aufgelöst ist, dem Bild durchaus etwas abgewinnen kann.
    Als die drei Männer sich zum Kinoabend verabreden, warten Serge und Marc auf Yvan, der sich, mal wieder, verspätet. Der Abend scheint kurz in positivem Lichte, zumal Marc versöhnlich gestimmt ist und seine homöopathischen Beruhigungskügelchen nimmt. Bald jedoch entstehen in dem Vakuum des Wartens die ersten Spannungen. Der Schlagabtausch wird zunächst subtil durchgeführt, legt dann an Tempo zu und wird bald an ständig wechselnden Fronten ausgetragen -  bis es zum Eklat kommt…
    Was macht Kunst zu Kunst?  
    Yasmina Reza übergibt diese Frage ihren drei Figuren. Eine 15jährige Männerfreundschaft  kommt auf den Prüfstand. Jeder will sich behaupten, pariert die Schläge der anderen mehr recht als schlecht bis das ganze Desaster offensichtlich wird. 
    Seien Sie gespannt, ob es den Figuren das KUNSTstück gelingt, dennoch zu retten, was nicht mehr zu retten scheint…

    Es spielen: Harald Hemprich, Andreas Lippik, Philipp Erben

    Regie: Julia Kreutzer, Maike Raguenet

    Bildunterschrift

    Juli 2016: Die Kurve

    September 2016: Effi Briest ((Jugendtheater)

    November 2016: Don Juan

    Dezember 2016: Aschenputtel